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Facts

Wir werden immer mobiler!

Wie sich Schweizerinnen und Schweizer fortbewegen und welche Bedeutung das Auto dabei hat, zeigen die Zahlen des Bundesamts für Statistik.

I: Wie weit wir fahren

36,8 Kilometer legte jede Einwohnerin und jeder Einwohner der Schweiz ab sechs Jahren im Inland zurück – und benötigt dafür gut eineinhalb Stunden. Dies zeigen die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik zum Verkehrsverhalten der Bevölkerung im Jahr 2016.

5 Prozent: Um diesen Anteil haben die zurückgelegten Kilometer pro Person seit dem Jahr 2000 zugenommen. Die Tagesdistanz pro Person variiert je nach Bevölkerungsgruppe. Männer legen im Mittel 10 Kilometer mehr zurück als Frauen. Überdurchschnittlich mobil sind auch junge Erwachsene sowie Personen, die in einem Haushalt mit hohem Einkommen leben.

133 Milliarden: So viele Kilometer legten Schweizerinnen und Schweizer im Jahr 2016 insgesamt zurück, auf Strasse und auf Schiene zusammen. Das entspricht einer Zunahme von 2% gegenüber dem Vorjahr und von 30% gegenüber 2000. Diese deutliche Steigerung ist vor allem aufs Bevölkerungswachstum zurückzuführen.

II: Wie wir fahren

10’370 Kilometer: Diese Distanz legen wir im Durchschnitt jährlich mit dem Auto zurück. Das Auto ist somit das wichtigste Verkehrsmittel in der Schweiz, vor dem Flugzeug mit 8990 km.

III: Wozu wir fahren

63 Prozent: So hoch ist der Anteil der Alltagsmobilität an der Jahresmobilität. Die restlichen 37% wurden auf Reisen zurückgelegt.

44 Prozent: So hoch war der Anteil des Freizeitverkehrs an der Tagesdistanz im Inland im Jahr 2015. Sie ist somit der wichtigste Verkehrszweck. Die Arbeitswege kamen auf einen Anteil von 24%, die Einkaufswege auf 13%. Während der Freizeitverkehr von 14 bis 19 Uhr besonders intensiv ist, erreicht der Arbeitsverkehr seine Hauptspitze morgens zwischen 7 und 8 Uhr. 

IV: Wie wir verunfallen

230 Personen: So viele Verkehrstote gab es im Jahr 2016 in der Schweiz. Das sind 61 Prozent weniger als im Jahr 2000. Dies trotz starker Mobilitätszunahme in dieser Zeitspanne.

Quelle: Bundesamt für Statistik, März 2018