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Movimento

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Elf Visionen zum Autofahren

Wie wir morgen Autofahren werden, kann man schon heute anhand der Konzeptautos der Autohersteller besichtigen. Ein Überblick über spektakuläre Erfindungen.

01 – Navi auf der Windschutzscheibe

Der Kontrollblick aufs Armaturenbrett könnte schon bald obsolet sein. Der Hersteller Wayray nimmt schon bald Vorbestellungen für «Navion» an. Dieses Gerät projiziert Bilder auf die Windschutzscheibe, wie den Routenverlauf oder die aktuelle Geschwindigkeit.

© WayRay


02 – Steuerrad als Tablet

Sobald Autos längere Strecken alleine fahren können, braucht es das Steuerrad nicht mehr. In Antizipation der selbstfahrenden autopilotierten Autos, die ab 2020 serienmässig erhältlich sein könnten, hat Nissan ein Steuerrad entwickelt, das sich selber in einen beachtlichen Touchscreen verwandelt.

© Nissan


03 – Der intelligente Autositz

Wie bleibt man in selbstfahrenden Autos aufmerksam genug, um im Notfall eingreifen zu können? Der Automobilzulieferer Faurecia und das «Stanford University Center» haben als Antwort auf diese Frage einen Autositz entwickelt, der Herz- und Atemfrequenz des Fahrers misst und ihm meldet, wenn er gestresst ist, unaufmerksam oder gar in den Schlaf gedämmert. Auf Wunsch massiert er auch.

© Faurecia

04 – Das dritte Auge

Weil zwei Augen manchmal nicht alles sehen, hat Mobileye ein drittes Auge entwickelt. Montiert wird es in Form einer Kamera auf dem Armaturenbrett. Die Kamera piepst, sobald ein Aufprall mit einem Menschen oder mit einem Gegenstand droht oder das Auto an den Rand der Fahrbahn gerät. Volvo, BMW und Opel haben diese Technologie bereits eingebaut.

© Mobileye


05 – Das Wasserstoff-Auto

Toyota hat eine Vision eines umweltfreundlichen Stadtautos entwickelt: eine Limousine namens «Mirai». Angetrieben wird sie nicht von Benzin, sondern von Wasserstoff. Das Auto fährt mit einem Elektromotor mit einer Reichweite von 500 km pro Tankfüllung und lässt sich ganz normal in 3 Minuten betanken! Reinster Wasserdampf ist es dann auch, das der Auspuff ausstösst. Ob und wann diese Vision markttauglich wird, ist noch ungewiss.

© Toyota


06 – Rotierende Sitze

Wenn Autos dereinst selber fahren, ist die heutige Anordnung der Autositze nicht mehr adäquat. Mercedes hat deshalb Autositze entwickelt und an der «Consumer Electronics Show» in Las Vegas präsentiert, die sich drehen lassen – zu einer Sitzgruppe für vier Personen, die sich alle in die Augen schauen können.

© Mercedes-Benz


07 – Car Cinema

Nach dem Home Cinema kommt nun das Car Cinema. Volvo hat in seinem Konzeptauto «Concept 26» einen Relaxsitz eingebaut, der sich bequem nach hinten klappen lässt, während das Armaturenbild zu einem Bildschirm wird. Und plötzlich fühlt man sich wie zu Hause im Wohnzimmer – auf den eigenen vier Rädern wie in den eigenen vier Wänden.

© Volvo


08 – Mein Auto ein Touchscreen

Nissan hat sich für sein neustes Konzeptauto keine Grenzen gesetzt. Und dafür einen grenzenlosen Touchscreen entworfen. Das Auto wird so zum umfassenden Kommunikationsgerät. Auch wenn der Entwurf etwas übertrieben anmuten mag, deutet alles darauf hin, dass Touchscreen im Auto der Zukunft zur Selbstverständlichkeit werden.

© Nissan


09 – Interaktives Display

Porsche hat ein Armaturenbrett erfunden, welches die Augen des Fahrers trackt. Das Display antizipiert die Bedürfnisse des Fahrers. Je nachdem wohin sein Blick wandert, öffnen sich andere Instrumente-Anzeigen. Der Fahrer kann seine Hände am Steuerrad lassen – und dort per Knopfdruck die Display-Auswahl bestätigen.

© Porsche


10 – Der Selbstparker

Einparken gilt als schwierigste Disziplin an der Autoprüfung. Schon heute sind Einpark-Assistenten weit entwickelt – und machen das Einparken zum Kinderspiel. In nicht allzu ferner Zeit sollen Autos ganz alleine in der Lage sein, sich in eine Parklücke zu quetschen.

© Mitsubishi


11 – Der smarte Autoschlüssel

Der Autoschlüssel der Zukunft nähert sich immer mehr dem Smartphone an. Der 7er BMW hat schon heute einen Autoschlüssel, der viele Informationen enthält und dem Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug gewährt, selbst wenn es nicht in der Nähe steht.

© BMW